29.11.2025

JU gegen Tempo 30Richtlinie in Göppingen


Die Junge Union (JU) Stadtverband Göppingen stellt sichgegen eine generelle Durchsetzung von Tempo 30 im Göppinger Stadtgebiet. DieSicherheit aller Verkehrsteilnehmer muss gewährleistet werden, allerdings istein generelles Tempo 30 keine universelle Lösung.

 

Hinsichtlich des Führens von Verkehrsmitteln auf den Straßensollen Belange und Wünsche von Autofahrern, sowie von Radfahrern und Fußgängerngleichermaßen berücksichtigt werden, denn Tempolimits, Tempo-30-Zonen sowieFeinstaubverordnungen dürfen sich nicht negativ auf die Verkehrssituationauswirken, so die Meinung des JU Stadtverbandes. „Die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungenoder eben Tempo-30-Zonen müssen in Einzelfallentscheidungen sorgfältig anhandder Begebenheiten in den betroffenen Bereichen geprüft werden.“, so SonjaGrässle, Vorsitzende der JU Stadtverband Göppingen.

 

Ob die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den schon durch dashohe Verkehrsaufkommen belasteten Ortdurchfahrten Faurndau, Jebenhausen undHolzheim wirklich den gewünschten Effekt bringen, bezweifelt die JU Göppingen.Auch wäre den Kraftfahrzeugführern die Möglichkeit, die freie Straße der50-Zone zu nutzen genommen und dies wirkt sich auch für die Mitarbeiter vonLogistik- und Handelsunternehmen negativ aus. Die betroffenen Ortsdurchfahrten inGöppingen sind von erheblicher Bedeutung für die regionale Wirtschaft, da derAnschluss an die B10 und A8 für Unternehmen und Arbeitnehmer unumgänglich ist.Zudem sind bereits Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für den Lärmschutz getroffenworden, so gilt beispielsweise in Holzheim von 22 Uhr bis 6 Uhr Tempo 30, dieskommt den Anwohnern und ihrer verdienten Nachtruhe zugute. Hinsichtlich deröffentlichen Verkehrsmittel in Jebenhausen und Faurndau wäre die Einführungeiner 30-Zone zum Nachteil der Anwohner, die auf die öffentlichen Mittelangewiesen sind.

 

Kritisch äußerst sich auch der Pressesprecher der JUGöppingen, Daniel Stecker, zur aktuellen Diskussion: „Eine Umgehungsstraße alsEntlastung für den Verkehr, wie sie auch in Jebenhausen geplant ist, erreichtAnwohner und Kraftfahrzeugführer positiver als Tempo 30 auf einerHauptverkehrsader.“ Die JU Göppingen setzt sich daher für die Kontrolle desTempos 50 in Ortsdurchfahrten, wie es seit 1957 rechtlich geregelt ist, ein,und nicht für ein Tempo-30-Gebot. „Die Einführung von punktuellenTemposenkungen auf 30 km/h in Ortsdurchfahrten, ähnlich bei Fahrbahnüberquerungenoder Schulen, erzielen individuell erweitert mehr Wirkung und stellen imVerhältnis eine geeignetere Lösung für alle dar“, so die Vorsitzende SonjaGrässle abschließend.


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